AUCH DAS

Ruhen am Beckenrand.
Die Sonne spiegelt sich in den Wassertropfen.
Wie durch eine Lupe erkenne ich die kleinen Furchen meiner Haut und ich stell mir vor, dass sich in jedem einzelnen Tropfen eine ganze Galaxie befindet, die, wenn ich wieder untertauche, eins wird mit dem großen Pool des Seins.
Warmer weicher Sand unter den Fußsohlen, wird kühler, körniger, gibt nach.
Wasser umspült meine Zehen, Waden, den ganzen Körper.
Auf der Matte am Strand träume ich kitschig von einer weiß gestrichenen Veranda,  eisgekühlter Limonade und hellblauem Wasser in dessen seichten Wellen das Licht reflektiert.
Und nachts sitzen wir zwischen Venus, Mars, Saturn und Jupiter,
unterm anschwellenden Mond und dem großen und kleinen Wagen,
gleich unter der Milchstraße und ich denke mir: auch das ist Liebe.

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